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re:publica 26: Fit Check: Warum Konfektionsgrößen so selten passen
Fit Check: Warum Konfektionsgrößen so selten passen
"Welche Größe trägst du?" Eine simple Frage, auf die die wenigsten Frauen eine eindeutige Antwort haben. Ein Shirt passt in M, das nächste in XL, über Hosen redet man lieber gar nicht. Und wenn es größer als XL sein soll, ist man einfach nur dankbar, wenn überhaupt ein Angebot existiert. Aber warum ist das so?
Diese Session präsentiert die Ergebnisse einer Datenanalyse von über 12.000 Kleidungsstücken, die wir für die Süddeutsche Zeitung Jetzt durchgeführt haben. Zusätzlich haben wir die Passforminformationen großer Marken automatisiert verglichen. Die Probleme sind keine Einzelfälle, sondern haben System. Um zu verstehen, warum das so ist, haben wir mit einer Textilingenieurin, einer Stilberaterin und vielen Frauen gesprochen. Wir erklären, wie Konfektionsgrößen überhaupt entstehen und weshalb große Größen noch immer nicht im Laden hängen.
Und da ist noch eine tieferliegende Frage: Wenn wir alle wissen, dass Kleidergrößen willkürlich sind – warum beschäftigt uns dann trotzdem so sehr, welcher Buchstabe im Etikett steht? Welche Normen verstecken sich in vermeintlich objektiven Größensystemen?
Speaker:
Berit Kruse – https://re-publica.com/user/12079
Marie-Louise Timcke – https://re-publica.com/user/24128
Weitere Informationen: https://re-publica.com/de/session/fit-check-warum-konfektionsgroessen-so-selten-passen
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re:publica 26 – Never gonna give you up!
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#MediaUndPublicSpheres 20.05.2026
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(CC BY-SA 4.0)
