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Demokratie braucht Erinnerung | Holocaust-Überlebende Ruth Melcer erzählt
Am 27. Januar 2026, dem Holocaust-Gedenktag, erinnerten wir an die Millionen Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Auch an Mirek, den Bruder von Ruth Melcer, der im Alter von 6 Jahren von den Nazis erschossen wurde.
Ruth Melcer wurde 1935 in Polen geboren. Sie war vier Jahre alt, als die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschierte, und neun Jahre alt, als sie aus dem KZ Auschwitz befreit wurde. Sie hat den Holocaust überlebt.
In einem besonderen Gespräch, moderiert von Ellen Diehl (Friedrich-Ebert-Stiftung), erzählt sie Schulklassen ihre Geschichte – als Zeugin ihrer Zeit und als Mahnerin für unsere Gegenwart. Ihr klarer Appell: „Es ist eine Warnung von mir. […] Dass sie sich jetzt – jetzt, nicht morgen – für Demokratie einsetzen. […] Das größte Wunder nach dem Krieg ist die Demokratie, an der müssen sie festhalten.“
